Walter Schneider

Gestaltendes Handwerk auszuüben, war meine Idee und mein Wunsch seit dem 16. Lebensjahr. Auf der handwerklichen Grundlage einer Kunstschmiedelehre begann die Zeit meiner metallgestalterischen Aus- und Weiterbildung. Zur Selbständigkeit mit 23 Jahren bildete das Handwerk die Basis, um meine angeborene künstlerische Neigung auszuleben. Meine Liebe gilt dem Experiment - mit dem Material, mit der Form, mit der Farbe und mit der Phantasie.

Es fügt sich zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammengehört. Es finden sich Verbindungen von Form und Farbe, welche einfach erstaunen. Es bleibt einfach immer das Experiment und das daraus resultierende Ergebnis. Meine Arbeiten der Metallkunst suchen Korrespondenz – im Raum und in der Landschaft.

Eine wichtige Intuition meines Schaffens ist letztendlich ein hohes Maß an Ästhetik – ohne langweilig oder beliebig zu wirken. Die Materialien von Bildern und Skulpturen wechseln und sprechen doch die gleiche Sprache. Metall, Holz, Leinen und Farbe bilden die Komponenten für Kunstdialoge.

Hinzu kommt meine ausgeprägte Neigung zur Tüftelei und zur Veredlung von Material und Dingen. Es sollen z. B. Rost-Skulpturen und -strukturen entstehen. Dabei bin ich kein Freund von „Rost“ im herkömmlichen Sinne; dennoch experimentiere ich gern damit. Und zwar so lange, bis der Rost sozusagen zivilisiert ist und eine schöne und handgerechte Oberfläche erhält.

Walter Schneider ganz „übersichtlich“

o 1953 geboren in Schmallenberg – Hochsauerlandkreis

o Ausbildung als Metallgestalter

o Seit 1977 freischaffend tätig als Metallgestalter

o Lebt und arbeitet in Bad Fredeburg

o Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK)

o Mitglied im Bund bildender Künstler – Hagenring e.V.

Kunst aus dem Atelier

Der Arbeitsplatz des Künstlers, das Atelier. Hier wird Material zur Kunst, werden Flächen zu Kunstwerken aus Farbe und Metall. Hier verbringe ich viele Stunden in der Woche, um meiner Leidenschaft und meinem Beruf nachzugehen. Ich lade Sie ein zu einem kleinen Rundgang in Bildern durch Atelier und Werkstatt. Ich lade Sie ebenfalls ein zu einem Besuch, zu einem Gespräch, wenn Sie an meiner Art der Kunst interessiert sind.

Beteiligung an Ausstellungen und Wettbewerben

Über die Jahre ist Einiges zusammengekommen an Ausstellungen und Wettbewerben, an denen ich mit meiner Metallkunst teilnehmen konnte. Jede Einzelne war ein besonderes Ereignis, in das ich viel Zeit und Energie investiert habe.

1981    Bielefeld, Manufactum
1982    Eslohe, Königsmuseum
1983    Wesel, Manufactum
1984    Dortmund, Signalversicherung
1986    Münster, Exponata
1988    Münster, Polizeiführungsakademie, -Skulpturenausstellung
             Münster, Oberfinanzdirektion
             (1. Preis: Wettbewerb Kunst am Bau) Neheim-Hüsten,
             1. Preis: Marktbrunnen der Stadt
1989    Emmen/Holland, Skulpturenpark
             Dortmund, 2. Preis: Friedenssymbol der Stadt
1990    Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum
1991    Münster, Exponata
             Burgess-Hill/England
             Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum
1992    Hagen, Hagenring-Galerie, Ausstellung „Neue Wege“
             Heiminghausen, Atelierausstellung Design „Tisch und Teller“
1993    Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum
             Meschede, Teilnehmerausstellung - Kulturpreis Hochsauerland
1994    Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum

1995    Rheda-Wiedenbrück, Galerie Mertenshof
1996    Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum
1997    Meschede, Stadtsparkasse
            (1. Preis: Wettbewerb Kunst am Bau)
2002    Hagen, Hagenring-Galerie, Skulpturen und Bildobjekte
2003    Iserlohn, Kirchhoff Automotive - Wettbewerb Kunst am Bau
2004    Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum „80 Jahre Hagenring“
             Düsseldorf, Landtag, Bilder und Skulpturen
2006    Münster, Landgericht „Tatort Hagen“
             Arnsberg, Sauerlandmuseum, Einzelausstellung
             „Bildobjekte und Skulpturen“
2007    Galerie König, Münster - Zwischen - t- räume
2008    Handwerkskammer Arnsberg - Hangenringkünstler
2009    Schmallenberg, Kunsthaus alte Mühle - SauerlandArt
2010    Bamberg, Galerie Sculptur
2011    Bad Fredeburg, Licht und Schatten
2012    Attendorn, Rathaus-Galerie, Bilder und Skulpturen
2014    Hagen, Karl-Ernst-Osthaus-Museum - Hagenring
2016    Hallenberg, Gemeinschaftsausstellung des Hagenrings
2017    Meschede, Alte Synagoge - Einzelausstellung (Bilder und Skulpturen)

Kunstpreis HSK - Bibel und Bild

Im Jahr 2015 konnte ich, den zu der Zeit erstmalig ausgeschriebenen, Kunstpreis der Marsberger Papengesellschaft, in Empfang nehmen. Er wurde mir für mein Werk „Calvarie“ verliehen, eine Darstellung von Leid und Auferstehung Christi, die in der Kirche St. Alexander in Schmallenberg ihren Platz hat. „Sakral, aber nicht frömmelnd“ titelte damals die Presse und genau das war die Intention, die mich geleitet hatte. Kunst für Menschen, gerade im sakralen Bereich, ist mir ganz wichtig. Die Darstellung soll emotional berühren, vielleicht auch zum Nachdenken anregen, aber keinesfalls verstören oder irritieren.